BlubberbudeForum für Dialoge unter Freunden

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Jackdaw
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.09.2014 Beiträge: 1488
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Verfasst am: 20.09.2014, 11:31 Titel: 2. Versuch |
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| GinaBe hat folgendes geschrieben: |
| "Percy Pickwick" und "Hotze" [sagen mir] gar nichts. |
Superman und andere Heldengeschichten habe ich als Kind oder Jugendlicher kaum einmal durchgeblättert, an Grusel- oder Geistergeschichten hatte ich ebenfalls eher wenig Interesse.
Ich hatte vorhin ausführlicher geantwortet, aber die Forumssoftware hat mich 'rausgeworfen - also fasse ich mich kurz bzw. teile meine Antwort auf mehrere Postings auf.
Percy Pickwick ist ein typischer britischer Gentleman, dessen ständiger Ärger mit der Haushälterin, der Autowerkstatt, dem Händler seines in grlßeren Mengen benötigten Katzenfutters und einem eifrigen Polizeibeamten für allerlei Lacher sorgt. |
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Jackdaw
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.09.2014 Beiträge: 1488
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Verfasst am: 20.09.2014, 11:44 Titel: Re: ebenfalls 2. Versuch |
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Percy Pickwick durfte in einem Band einer ebenso typischen britischen Krimiautorin als Studienobjekt und als Vorbild für den Detektiv ihres nächsten Romans dienen.
Und wenn mich die Forumssoftware wieder beim Drücken des "Absende"-Buttons rauskickt lösch' ich meinen Account! |
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Perleberger Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2014 Beiträge: 3276 Wohnort: Hogwarts
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Verfasst am: 20.09.2014, 12:02 Titel: |
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Höhö, so viel zur "germanischen Rasse" :twisted:
Die Europäer haben dreierlei Vorfahren
„Die DNA der heutigen Deutschen zum Beispiel stammt zu etwa 10 Prozent von den Nordeurasiern, zu 45 Prozent von ur-europäischen Jägern und zu 45 Prozent von Bauern aus dem Nahen Osten“, erläutert der Paläogenetiker Johannes Krause von der Universität Tübingen, der die Studie zusammen mit David Reich von der Harvard University im US-amerikanischen Cambridge geleitet hat.
http://www.berliner-zeitung.de/wissen/nature-studie-die-europaeer-haben-dreierlei-vorfahren,10808894,28441028.html |
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Jackdaw
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.09.2014 Beiträge: 1488
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Dominici Gast
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Verfasst am: 20.09.2014, 13:17 Titel: |
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| GinaBe hat folgendes geschrieben: |
| ... Comics sind für mich heute recht "unlesbar"- ich weiß nicht, warum das so ist. |
Eure Unterhaltung darüber hat mich daran erinnert, dass ich auch mal Astertix-Comics gelesen und einige Bände besessen habe. Allerdings ist das so lange her, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass meine Wûhlorgie im Keller tatsächlich noch eine Reihe von Bänden zu Tage förderte.
Vorhanden sind noch 31 Bände, allerdings fehlt Band IV und Band XXX ist doppelt. Ein paar Bände hatte ich nach meiner Erinnerung in englischer Sprache (jeweils auf englischen Flughäfen zum Lesen bei den Flügen gekauft), die sind jedoch wohl futsch.
Mal sehen, ob die gelegentlich immer noch als Zeitvertreib zu gebrauchen sind. |
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GinaBe
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.09.2014 Beiträge: 8896 Wohnort: Am Rhein im schönen Friemersheim
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Verfasst am: 20.09.2014, 14:02 Titel: |
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| Jackdaw hat folgendes geschrieben: |
Dass der Erfolg der Serie den Verlag förmlich "zwang", etwa die Filmrechte an jeden, der dafür angemessen zahlt, zu verkaufen, was dann zu den hier bereits kurz erwähnten Realverfilmungen geführt hat, und die Dir beispielsweise nicht gefallen haben, beantwortet Deine Frage vielleicht…
Was Uderzo hätte tun können: Er hätte sich einen neuen Kompagnon suchen können, der Geschichten erzählen kann, und der den hintersinnigen Humor, der den Reiz der Asterixbände ausgemacht hat, ebenfalls beherrscht.
Er hätte seine Storyboards (also die Rohentwürfe) mit Historikern und Comicforschern diskutieren lassen können, damit die Serie Asterix nicht ausschließlich dazu missbraucht worden wäre, neue, "zeitgemäße" Themenfelder zu erschließen - wie in "Maestria" den Feminismus, der ihm nur diente, Gelegenheit zu finden, sein Frauenbild (Modenschau und Ausverkauf) nach Gallien zurückzuverlegen…
| GinaBe hat folgendes geschrieben: |
| So schlecht sind die Uderzo-Bände nun auch nicht. |
Die Uderzo-Bände waren geeignet, den Altfans ihre Freude am Asterix-Universum sogar zu verleiden. Und der Verkaufserfolg - gerade hier in Deutschland - der mundartlichen Neuübersetzungen (Asterix gibt's sowohl als Printausgabe wie auch als Hörbuch) - hessisch babbelnd, sächsisch, rheinisch oder plattdeutsch redend, zeigt höchstens, in welchem Maße auch die Leser verlernt haben, den für Goscinny typischen Humor in Grundzügen überhaupt zu verstehen. |
Ach, Dieter.
Hätte, hätte...Fahradkette....
Das Asterix- Universum ist modernisiert worden, hat zeitgemäße Themen erfahren, ist verwässert, hat den Gosciny- Humor natürlich nach dessen Tod nicht mehr beinhalten können und Uderzo hat vielleicht den Fehler gemacht, sich NICHt nach einem neuen Mitstreiter umzugucken, der seinen alten Partner ersetzt hätte.
So läuft es halt. den Freunden von Asterix und Obelix wird all dies die Freude an der Serie nicht verderben können- zumal es der Unterscheidungsfähigkeit dient, alte und neuere Bände zu ordenen und sich an den unterscheidlichen qualitäten zu erfreuen.
Glaube es mir, auch ich mochte die frühen Bände sehr, stehe manch neuerem kritisch gegenüber und empfinde manche dieser storys als aufgesetzt und konstruiert.
Dennoch bin ich Uderzo nicht böse. er hat sein Imperium wohl nicht teilen wollen, war etwas selbstgerecht, hat aber das beste aus der Sache gemacht.
Die Zeiten ändern sich eben und Menschen sind sterblich. Nichts bleibt, wie es wahr, ob das nun gut oder schlecht ist. |
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GinaBe
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.09.2014 Beiträge: 8896 Wohnort: Am Rhein im schönen Friemersheim
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Verfasst am: 20.09.2014, 14:11 Titel: |
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| Dominici hat folgendes geschrieben: |
| GinaBe hat folgendes geschrieben: |
| ... Comics sind für mich heute recht "unlesbar"- ich weiß nicht, warum das so ist. |
Eure Unterhaltung darüber hat mich daran erinnert, dass ich auch mal Astertix-Comics gelesen und einige Bände besessen habe. Allerdings ist das so lange her, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass meine Wûhlorgie im Keller tatsächlich noch eine Reihe von Bänden zu Tage förderte.
Vorhanden sind noch 31 Bände, allerdings fehlt Band IV und Band XXX ist doppelt. Ein paar Bände hatte ich nach meiner Erinnerung in englischer Sprache (jeweils auf englischen Flughäfen zum Lesen bei den Flügen gekauft), die sind jedoch wohl futsch.
Mal sehen, ob die gelegentlich immer noch als Zeitvertreib zu gebrauchen sind. |
Bitte berichte nächstens über Deine neuen Erfahrungen mit dieser "alten" Lektüre. Hätte ich treusorglich eine eigene Sammlung angelegt, stünde ich wohl heute nicht relativ gleichgültig diesem Genre gegenüber. Die letzten Bände von Asterix kaufte ich eigentlich immer für meinen Bruder und las sie dann auch mit mehr oder weniger Enthusiasmus. Sie kommen halt an die frühen Ausgaben humoristisch und hintergründig nicht heran und setzen nur etwas fort, was irgendwo schon gestorben ist. Das sage ich mit Wehmut, aber ohne Verbitterung. |
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GinaBe
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.09.2014 Beiträge: 8896 Wohnort: Am Rhein im schönen Friemersheim
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Verfasst am: 20.09.2014, 14:13 Titel: Re: ebenfalls 2. Versuch |
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| Jackdaw hat folgendes geschrieben: |
Percy Pickwick durfte in einem Band einer ebenso typischen britischen Krimiautorin als Studienobjekt und als Vorbild für den Detektiv ihres nächsten Romans dienen.
Und wenn mich die Forumssoftware wieder beim Drücken des "Absende"-Buttons rauskickt lösch' ich meinen Account! |
Nanana, warum so böse? Es läßt sich sicherlich erklären, warum Du herausgeflogen ist.
Frag doch mal Lutz!?
Deine Figuren erkenne ich trotz Erklärungen nicht, habe nie etwas von ihnen gehört. Sorry. |
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Dominici Gast
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Verfasst am: 20.09.2014, 14:47 Titel: |
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| GinaBe hat folgendes geschrieben: |
| Bitte berichte nächstens über Deine neuen Erfahrungen mit dieser "alten" Lektüre. Hätte ich treusorglich eine eigene Sammlung angelegt, stünde ich wohl heute nicht relativ gleichgültig diesem Genre gegenüber. Die letzten Bände von Asterix kaufte ich eigentlich immer für meinen Bruder und las sie dann auch mit mehr oder weniger Enthusiasmus. Sie kommen halt an die frühen Ausgaben humoristisch und hintergründig nicht heran und setzen nur etwas fort, was irgendwo schon gestorben ist. Das sage ich mit Wehmut, aber ohne Verbitterung. |
Auch ein "letzter" Versuch brachte die englischen Asterix-Bände nicht ans Licht, dafür aber 4 andere Comic-Hefte. "Astérix et Latraviata" und "Astérix et les Goths" in französischer Sprache, "Les Cigares du Pharaon" aus der Reihe "Les Aventures de Tintin", ebenfalls in französisch und - daran werd' ich mir wohl die Zähne ausbeissen - "Li Vî Bleû (Le Vieux Bleu)" / Spirou in lütticher Wallonisch.  |
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Dominici Gast
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Verfasst am: 20.09.2014, 15:23 Titel: wer suchet, der findet ... |
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... und noch 7 Hefte aus der Reihe "Les Aventures de Tintin".  |
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Perleberger Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2014 Beiträge: 3276 Wohnort: Hogwarts
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Verfasst am: 20.09.2014, 16:06 Titel: |
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| GinaBe hat folgendes geschrieben: |
| Die Zeiten ändern sich eben und Menschen sind sterblich. Nichts bleibt, wie es wahr, ob das nun gut oder schlecht ist. |
Es gibt schon noch ein paar Sachen, die ein ziemlich zähes Leben haben
Jeder vierte Deutsche fürchtet einen neuen Weltkrieg
Die Angst vor einem globalen Konflikt hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Allensbach-Umfrage hervor. Vor allem die jüngeren Deutschen halten einen neuen Weltkrieg für denkbar.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umfrage-jeder-vierte-deutsche-fuerchtet-einen-neuen-weltkrieg-13164003.html |
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Jackdaw
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.09.2014 Beiträge: 1488
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Verfasst am: 20.09.2014, 16:13 Titel: Re: wer suchet, der findet ... |
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| Dominici hat folgendes geschrieben: |
... und noch 7 Hefte aus der Reihe "Les Aventures de Tintin".  |
Na, Hergé ist doch recht lesenswert, insbesondere, nachdem er sich von der Plattheit seines Frühwerks gelöst hat ("Tim im Kongo", "Tim in Amerika" und die erste Story dieser Reihe überhaupt: "Tim im Lande der Sowjets") -
und sein Zeichenstil der ligne claire hat doch Generationen von Comiczeichnern inspiriert und war ihnen Vorbild! |
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Jackdaw
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.09.2014 Beiträge: 1488
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Verfasst am: 20.09.2014, 16:22 Titel: |
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| Dominici hat folgendes geschrieben: |
| Vorhanden sind noch 31 Bände, allerdings fehlt Band IV und Band XXX ist doppelt. Ein paar Bände hatte ich nach meiner Erinnerung in englischer Sprache […] |
In den englischen Übersetzungen früher Asterix-Bände ist ein Witz, der in deutschen Ausgabe in "Die goldene Sichel" vorkommt (das müsste eigentlich der zweite oder dritte Band sein, Ehapa hat jedoch die Bände in veränderter Reihenfolge herausgebracht, und daher sind die Nummern bis einschließlich "Der Kampf der Häuptlinge" nicht der Chronologie entsprechend (wie früh letztgenannter Band im Original erschienen ist, sieht man daran, wie anders Gutemine dort noch aussieht, als sie dem auf seinem Schild thronenden Gatten das Outfit richtet)
Asterix und Obelix streiten ja bisweilen, und auf der Suche nach dem verschollenen Talentix, einem Vetter Obelix, lautet der Dialog: "You bore me, always talking about boars", worauf Obelix kontert: "And you make me sick always talking about sickles!" |
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Dominici Gast
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Verfasst am: 20.09.2014, 16:32 Titel: Re: wer suchet, der findet ... |
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| Jackdaw hat folgendes geschrieben: |
| Dominici hat folgendes geschrieben: |
... und noch 7 Hefte aus der Reihe "Les Aventures de Tintin".  |
Na, Hergé ist doch recht lesenswert, insbesondere, nachdem er sich von der Plattheit seines Frühwerks gelöst hat ("Tim im Kongo", "Tim in Amerika" und die erste Story dieser Reihe überhaupt: "Tim im Lande der Sowjets") -
und sein Zeichenstil der ligne claire hat doch Generationen von Comiczeichnern inspiriert und war ihnen Vorbild! |
Zwei der 7 Hefte gehören zu den von Dir benannten, © 1947 jeweils, nämlich "Tintin en Amérique" und "Tintin au Congo". Wobei gerade im letztgenannten die Art, wie er die Schwarzen sprechen läßt, heutzutage die Grenze zur Diskriminierung knapp überschritten hat. |
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Jackdaw
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.09.2014 Beiträge: 1488
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Verfasst am: 20.09.2014, 16:46 Titel: Re: wer suchet, der findet ... |
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| Dominici hat folgendes geschrieben: |
| Zwei der 7 Hefte gehören zu den von Dir benannten, © 1947 jeweils, nämlich "Tintin en Amérique" und "Tintin au Congo". Wobei gerade im letztgenannten die Art, wie er die Schwarzen sprechen läßt, heutzutage die Grenze zur Diskriminierung knapp überschritten hat. |
Genau. Damals hatte Hergé noch die gängigen Vorurteile und Klischees in Bildergeschichten "übersetzt" - Tintin bereist als Reporter fremde Länder und bringt den einfältigen Einwohnern alle Segnungen der europäischen Aufklärung mit: Den medizinischen Fortschritt, die Entlarvung des Medizinmannes als Scharlatan, die Entlarvung krimineller Elemente, ich meine, selbst agrarischen oder verkehrstechnischen Fortschritt hatte nach diesen eigentlich unerträglichen Bänden der Kongo allein Tintin zu verdanken…
Andererseits: Damit sind diese beiden Comics ja Zeitzeugnisse erster Kajüte - um so mehr als 1947 ja auch die europäischen Industrienationen noch auf die Carepakete aus den USA angewiesen waren und sich selbst als auf den Stand eines Entwicklungslandes zurückgeworfen betrachten durften. |
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